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7. Laborrunde-Konferenz am 14. und 15. April 2011:
Laborgebäude Planen. Bauen
und Betreiben ohne Nutzer
Die Teilnehmer unseres
Symposiums im April 2010 werden den einen Teil der
Thematik „Planen ohne Nutzer“ bereits kennen,
denn der Gedanke entstand spontan während der
Diskussion eines Beitrages und wurde als Thema für
die Laborrunde 2011 zum Abschluss verkündet.
Anspruchsvoll genug das „Planen von Laborgebäuden
ohne Nutzer“, denn das Standardgebäude,
das Standardlabor schlechthin gibt es nicht.
Und wo kommen dann noch die belastbaren Kosten her,
die späteren Revisionen Stand halten müssen?
Aber es wäre nicht die Laborrunde, wenn der Blick
auf das Ganze nur von einer Seite her käme und
diskutiert wird – „ Bauen und Betreiben
ohne Nutzer“ sind mindest noch zwei weitere Seiten
der Medaille.
Mit dem Baubeginn gilt es dann die klassischen Aufgaben
im Konfliktdreieck Kosten, Ressourcen und Flexibilität
in Abhängigkeit von der Planungszeit zu meistern.
Selbstverständlich werden irgendwann die Nutzer
einziehen und mit ihrer Arbeit beginnen.
Wie können sie das Gebäude optimal im Betrieb
nutzen?
Wo aber zeigen die Gebäude geometrisch und technisch
Grenzen für den Nutzer auf und warum?
Jeder Autofahrer weiß, wenn ich das Ladevolumen
des Kofferraums vergrößern möchte,
so kann ich die hintere Sitzbank umlegen. Möchte
ich schnell beschleunigen schalte ich zuvor einen Gang
nach unten.
Wo liegen im neuen Gebäude „Sitzbank und
Schalthebel“, wie kann ich den Nutzern diese
Informationen vermitteln und ihn einbeziehen, damit
ein Optimum an Nutzen und Wohlgefühl für
ihn entsteht.
Und hier schließt sich dann der Kreis auch wieder,
wie wurde die „Sitzbank“ in der Planung
ausgelegt und lässt das gebaute „Getriebegehäuse“ den „späteren
Einbau eines weiteren Ganges“ zu?
Diese und noch weit mehr Aspekte gilt es im April 2011
zu diskutieren.
In der Rubrik „Laborbau aktuell“ werden
in guter Tradition des Symposiums Laborgebäude
aus Deutschland und dem europäischen Ausland vorgestellt
und diskutiert.
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