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9. Laborrunde-Konferenz am 25. und 26. April 2013:

Das Laborgebäude
– Luxus oder Gebrauchsgegenstand?

Das Labor als kreative und funktionale Arbeitsumgebung für Forscher sollte kein Luxusgut sein, sondern ein alltäglicher Gebrauchsgegenstand: Der Zweck bestimmt die Mittel, die Form folgt der Funktion. Woran liegt es aber, dass wir beim Errichten und Betreiben von Laboren immer mehr in Kostendimensionen gelangen, die betriebswirtschaftlich eher mit Luxus assoziiert werden müssen?

Nutzen wir die gegebenen Möglichkeiten der Auslegung von Erfahrungen, Vorschriften und Regeln für die Gestaltung effizienter Labore um neue Wege zu gehen oder hält uns der Gedanke „Wer weiß was später kommt – ich plane mal lieber alles ein“, von guten Lösungen ab? Der Nutzer erhält so schnell kein neues Gebäude und möchte auch für die Zukunft gerüstet sein. Wie kann man aber das Spätere strukturell bedenken ohne heute schon „Hosenträger und Gürtel“ an jeder Stelle mitzuführen? Das gilt auch für den derzeitigen Fokus „energetische Optimierung“. Es muss gelingen, die Gebäudephilosophie den Nutzern so ü¨berzeugend und selbstverständlich zu vermitteln, dass diese das Gebäude richtig nutzen können. Die eingebaute Technik darf nicht zum Selbstzweck werden.

So sind die Aspekte Energieeffizienz beim Errichten und Betreiben des Laborgebäudes sowie die „Gebrauchsanweisung Laborgebäude“ für den Nutzer die beiden Leitgedanken des Erfahrungsaustauschs im April 2013. Die Rubrik „Laborbau aktuell“ stellt in guter Tradition des Symposiums Laborgebäude mehrheitlich aus Deutschland zur Diskussion.