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4. Laborrunde-Konferenz am 24. und 25. April 2008:
Räume für Leben und Forschung
– das behagliche Labor
Der Begriff „behagliches Labor“ klingt
nicht sehr technisch – soll er auch nicht.
Schließlich prägen nicht Tiefenmaße,
Gangbreiten, Lux, Kelvin und Dezibel das Leben im Labor,
sondern die Menschen der Spezies Forscher.
Die technisch /baulichen Parameter wie
• Licht (Helligkeit kontra Dunkel/Schatten)
• Schall (Lärm kontra Stille)
• Temperatur (Wärme kontra Kälte)
• Luftreinheit (sauber kontra belastet)
• Brandschutz (vorbeugend kontra operativ)
• Raumstruktur (einladend kontra abweisend)
• Gebäude (umweltfreundlich kontra Energie
vernichtend)
• Einrichtung (wohnlich kontra zweckmäßig)
• Kommunikation (Austausch kontra Besinnung)
haben deutlichen Einfluss auf Wohlbefinden und Kreativität
dieser Spezies.
Nun sind die Vorstellungen von Behaglichkeit nicht
unbedingt normenkonform und Vorschriften implizieren
nicht immer Behaglichkeit. In diesem Spannungsfeld
leben Forscher und Planer, beide in Abhängigkeit
von der Genehmigungsbehörde und vom Geld.
Die o. g. technisch/baulichen und sozialen Parameter
gilt es bei jedem Laborgebäude neu auszufüllen.
Wo die Behaglichkeit an die Grenzen der Normen und
des Geldes stößt, wie man aber dennoch Konflikte
auflösen kann, soll diskutiert werden.
Dabei muss immer gegenwärtig sein, dass auf die
Nutzungsdauer eines Laborgebäudes gesehen, der
größte „Kostenfaktor“ der
Mensch bzw. seine Leistung ist.
In der Rubrik „Laborbau aktuell“ werden
Laborgebäude aus Deutschland und dem europäischen
Ausland vorgestellt und diskutiert.
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